Selbsthilfegruppe LTX – Menschen nach Transplantation
Gemeinsam ins Gespräch kommen
Die Selbsthilfegruppe LTX „Menschen nach Transplantation“ richtet sich an Menschen mit Lebererkrankungen, an Wartepatienten, lebertransplantierte Menschen sowie an Angehörige.
Die Gruppe ist in den Regionen Bad Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner-Kreis aktiv. Nach dem Motto „Zusammen sind wir stark“ bietet sie Austausch, Ermutigung und praktische Unterstützung.

Unterstützung durch die Selbsthilfegruppe
Die Selbsthilfegruppe möchte Menschen mit Lebererkrankungen und nach Lebertransplantation Mut machen, Hilfestellung geben und den Austausch in vertraulicher Atmosphäre ermöglichen.
Was die Selbsthilfegruppe bietet
Eine Lebererkrankung, das Warten auf eine Transplantation oder das Leben nach einer Lebertransplantation können viele Fragen und Belastungen mit sich bringen. Die Gesprächsrunde bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Orientierung und gegenseitige Unterstützung.
Austausch & Vertrauen
- Erfahrungsaustausch über die Erkrankung in vertraulicher Atmosphäre
- anderen Betroffenen Mut machen
- gegenseitige Hilfestellung bei der Bewältigung von Problemen
- Tipps im Umgang mit der neuen Lebenssituation
- vertrauliche Gespräche mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen kennen
Orientierung im Alltag
- Ängste abbauen und neue Zuversicht gewinnen
- Freude am Leben wiederfinden nach dem Motto „Jetzt erst recht!“
- Austausch zu Kontakten mit Ämtern und Behörden
- Hinweise und Erfahrungen zur Antragstellung
- Unterstützung durch eine Gruppe aus Betroffenen und Angehörigen
Die Inhalte der Gespräche werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt.
Hintergrundwissen: LTX und Leben nach Transplantation
LTX steht im medizinischen Kontext für Lebertransplantation. Für Betroffene und Angehörige ist die Zeit vor und nach einer Transplantation häufig mit medizinischen, organisatorischen und persönlichen Fragen verbunden.
Für wen ist die Gruppe da?
- Menschen mit Lebererkrankungen
- Wartepatienten vor einer möglichen Transplantation
- lebertransplantierte Menschen
- Angehörige und nahestehende Personen
- Menschen mit Fragen zur neuen Lebenssituation
Wichtige Themen
- Umgang mit Unsicherheit und Ängsten
- Alltag nach einer Lebertransplantation
- Austausch zu Kontrollterminen und Weiterbehandlung
- soziale und organisatorische Fragen
- Motivation und Lebensfreude trotz Erkrankung
Die Selbsthilfegruppe ersetzt keine medizinische Behandlung. Sie ergänzt die professionelle Versorgung durch persönlichen Austausch, Erfahrung und gegenseitige Ermutigung.

Gesprächsrunde in der Vitalisklinik
Einmal monatlich findet in der Vitalisklinik eine Gesprächsrunde mit Frau Christel Fischer-Koch, selbst Betroffene, und gegebenenfalls mit unserer Leitenden Oberärztin Frau Gohar Stepanyan statt.
- Rhythmus: alle 3 Wochen
- Tag: Montag
- Uhrzeit: 14:00 Uhr in den Wintermonaten von Januar bis März, sonst 15:00 Uhr
- Leitung: Frau Christel Fischer-Koch
- Ärztliche Begleitung: gegebenenfalls Frau Gohar Stepanyan
Die Teilnehmenden erhalten den Termin schriftlich in ihrem individuellen Therapieplan.
Ansprechpartnerin
Christel Fischer-Koch
Ansprechpartnerin der Selbsthilfegruppe sowie telefonische Kontaktstelle
Telefon:
05651 31949
E-Mail:
christel.fischerkoch@lebertransplantation.de
Lebertransplantierte Deutschland e. V.
Region: Bad Hersfeld-Rotenburg / Fulda
Weitere Unterstützung in der Vitalisklinik
Ergänzend zum Austausch in der Selbsthilfegruppe unterstützen verschiedene therapeutische und beratende Angebote dabei, den eigenen Reha-Weg aktiv, informiert und alltagsnah zu gestalten.

Ernährungstherapie
Die Ernährungstherapie unterstützt dabei, individuelle Ernährungsempfehlungen bei Lebererkrankungen und nach einer Transplantation alltagstauglich umzusetzen.

Psychologische Therapie
Die psychologische Therapie kann helfen, Belastungen, Ängste und Veränderungen nach schwerer Erkrankung oder Transplantation einzuordnen.

Klinische Sozialarbeit
Die klinische Sozialarbeit berät zu sozialrechtlichen Fragen, beruflichen Themen, Anträgen und nächsten Schritten nach der Rehabilitation.

MBOR
Die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation nimmt die berufliche Situation mit in den Blick und unterstützt bei Fragen zur Belastbarkeit und Rückkehr in den Alltag.

Weitere Einblicke in die Vitalisklinik
Die Vitalisklinik verbindet medizinische Behandlung, therapeutische Begleitung und persönliche Orientierung. Der Gesprächskreis LTX ergänzt dieses Angebot um den wertvollen Austausch mit Betroffenen.