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Malabsorptionssyndrome
Nahrungsdefizite wirksam ausgleichen

Sprue, Morbus Whipple und das Kurzdarmsyndrom sind die wichtigsten Malabsorptionssyndrome, die in der Vitalisklinik behandelt werden. Bei diesen Erkrankungen beziehungsweise Zuständen nach einer Operation treten nicht nur Störungen der Aufnahme und Verwertung der Makronährstoffen Kohlehydrate, Eiweiße und Fette auf, sondern häufig finden sich ebenso Vitaminmangelzustände sowie Defizite für Elektrolyte und Spurenelemente. Gesteigerte Eiweißverluste aus dem Dünndarm treten zum Beispiel bei einheimischer Sprue (Reduktion der Dünndarmzotten) in bedeutsamem Umfang auf. Folge sind Verluste an Muskelmasse und gegebenenfalls Eiweißmangelödeme. Typische Symptome des Malabsorptionsyndroms sind zudem Fettstühle und Gewichtsverlust. Weiterhin können Eisenmangel zum Teil mit Anämie oder eine Erniedrigung des Kalziumspiegels zum Teil mit Knochenerkrankungen auftreten.

Beim Kurzdarmsyndrom entwickelt sich je nach Ausdehnung des operativ entfernten Dünndarmanteils gleichfalls eine Malabsorption mit Entleerung erheblicher Mengen dünnflüssiger Stühle. Durch die starke Wasserverluste kann es zu Schwäche, Gewichtsverlust, Fett- und Muskelschwund kommen. Wie bei der einheimischen Sprue können als weitere Ausdrucksformen der Malabsorption Blutarmut und Blutungsneigung, Eiweißmangel und Tetanie auftreten.

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